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CSD Pfaffenhofen 2026: Bunt, laut und sichtbar

Veröffentlicht

22 Aug. 2026

Kategorie

Unser Pfaffenhofen – unsere Vielfalt: Am 22. August 2026 kamen wir zur CSD-Parade und zum Straßenfest auf dem Oberen Hauptplatz zusammen. Ein Rückblick auf Demonstration, Musik, Begegnungen und die Pride Week davor.

Eine Pride Week führt zum CSD

Vier Veranstaltungen hatten uns durch die Tage zuvor begleitet. Beim Plakate-Malen wurden Botschaften für die Demonstration gestaltet, die Queere Andacht schuf einen Raum für Besinnung und Gemeinschaft, die Stadtführung zeigte Pfaffenhofen aus queerer Perspektive und bei der Lesebühne bekamen queere Geschichten Raum. Am Samstag, 22. August, folgte der CSD Pfaffenhofen 2026.

Gemeinsam auf die Straße

Ab 14 Uhr ging es auf die Straße. Menschen zogen mit Pride-Flaggen, Bannern und den selbst gestalteten Plakaten durch Pfaffenhofen. Zu Beginn der Parade hatten wir die Schilder aus dem Pride-Week-Auftakt an Teilnehmende verteilt – und so wurden die eine Woche zuvor gestalteten Botschaften tatsächlich durch die Stadt getragen.

Das Motto des CSD 2026 lautete „Unser Pfaffenhofen – unsere Vielfalt“ und begleitete die Demonstration ebenso wie die vielen individuellen Statements der Teilnehmenden.

Vom Demonstrieren zum gemeinsamen Feiern

Ab 15 Uhr verlagerte sich der CSD auf den Oberen Hauptplatz. Aus der Demonstration wurde ein Straßenfest mit Bühne, Informationsangeboten, gesellschaftlichen und politischen Organisationen, Verkaufsständen, Gastronomie und viel Raum für Begegnung.

Musik, Drag und Programm auf der Bühne

Durch das Bühnenprogramm führte Stella deStroy. Mit dabei waren Esther Filly, Schmidtanand, Samantha Jackson, Nico Alesi, Ronjan Anders und Randy Karma. Ergänzt wurde das Programm durch weitere Beiträge und Programmpunkte. pafnet.tv filmte das Bühnenprogramm und übertrug während des CSD live.

Community mitten auf dem Hauptplatz

Ein CSD besteht aber nicht nur aus Demo und Bühne. Zahlreiche Organisationen, Initiativen, Parteien, Vereine und Unternehmen waren mit eigenen Angeboten vertreten. Dazu kamen Gastronomie und Verkaufsstände. So entstand auf dem Hauptplatz ein Ort, an dem Information, Engagement, Kultur und Begegnung unmittelbar nebeneinander stattfanden.

Ein CSD soll möglichst vielen Menschen offenstehen

Zu einem guten CSD gehört für uns auch die Frage, wie Menschen teilnehmen können. Deshalb gehörten Barrierefreiheit, Gebärdensprachdolmetschung, Awareness und Sicherheit ebenso zur Veranstaltung wie Bühne und Musik. Hinter vielen Dingen, die am Veranstaltungstag selbstverständlich wirken sollen, steckt im Vorfeld viel Planung und die Arbeit zahlreicher Menschen.

Dieser Tag war Teamarbeit

Ein CSD dieser Größe entsteht nicht an einem einzigen Tag. Er entsteht durch Menschen, die planen, organisieren, Genehmigungen einholen, Technik aufbauen, Stände betreuen, Getränke ausgeben, Sicherheit gewährleisten, dolmetschen, fotografieren, moderieren, auftreten, unterstützen und nach Veranstaltungsende wieder abbauen.

Unser Dank gilt deshalb allen Helfer*innen, Künstler*innen, der Moderation, den Technik- und Sicherheitsteams, den Gebärdensprachdolmetscher*innen, Standbetreiber*innen und der Gastronomie, unseren Sponsor*innen und Unterstützer*innen, der Stadt Pfaffenhofen, Behörden und Einsatzkräften – und allen Menschen, die mit uns demonstriert und gefeiert haben.

Was bleibt

Am Ende bleiben nicht nur Fotos. Es bleiben Begegnungen, Gespräche, Musik und Plakate, die wenige Tage zuvor noch auf Tischen im Pfarrsaal lagen und nun durch Pfaffenhofen getragen wurden.

Unser Pfaffenhofen – unsere Vielfalt.

Und es geht weiter: Der nächste CSD Pfaffenhofen ist für den 14. August 2027 geplant.

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