Wem tut der Regenbogen weh?

Queerfeindliche Kommentare oder Anfeindungen sind in Pfaffenhofen die Ausnahme

Im Landkreis Pfaffenhofen schmeckt offenbar einigen das Bier nicht mehr, sobald ein Regenbogen drauf ist. Queerfeindliche Kommentare oder Anfeindungen sind aber hier eher die Ausnahme, sagt der Verein Queer Pfaffenhofen. Er will wie im vergangenen Jahr am Freitag wieder beim Volksfestauszug mitmarschieren.

Die Polizeistatistik Anfang März hatte ergeben, dass queere Menschen in Bayern überdurchschnittlich häufig Opfer von Straftaten werden. Die generelle Hasskriminalität im Freistaat hatte sich zwischen 2010 und 2021 vervierfacht, bei Straftaten gegen queere Menschen im gleichen Zeitraum versiebenfacht. Bei Veranstaltungen der queeren Gemeinschaft, wie zum Beispiel den Christopher Street Day, berichteten Veranstalter von zunehmender Gewalt gegen Teilnehmer, Handgreiflichkeiten, Pöbeleien und Anfeindungen auch im Anschluss an die Veranstaltungen. Auch die Stadt Nürnberg hat für ihren Regenbogen-Zebrastreifen am Eingang in die Altstadt viel Gegenwind bekommen.

 
 

Der Artikel von Desiree Brenner ist am 30.08.2023 im Pfaffenhofener Kurier erschienen.

DK-Plus Abonnent*innen können den Artikel unter Artikel Donaukurier komplett nachlesen.
Fünf Artikel pro Monat können kostenlos gelesen werden.

Willst Du diesen Beitrag teilen?

ähnliche Beiträge

Fasching in der Stadt

🌈✨Queer Pfaffenhofen e.V. im Faschingstaumel! 🎉🎭 Am Faschingsdienstag, den 13. Februar 2024, war auch Queer Pfaffenhofen e.V. von 12:30 Uhr

weiterlesen